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3D-Bearbeitung
pcdreh® ist in der Lage eine Form durch horizontale Schichten, beim normalen Fräsen, bzw. senkrechte Schichten beim Verarbeiten von Polar-Koordinaten, zu erzeugen. Die Methode ist super simpel! Stellen Sie sich eine beliebige Kontur vor, die gerade mit 10 Zustellungen je 1 mm in die Tiefe gefräst wird (ohne 3D). Der ganz normale pcdreh® -Alltag. Jetzt braucht man nur noch die Kontur vor jeder Ausgabe um ein bestimmtes Maß zu skalieren (vergrößern oder verkleinern) und schon kann man 3D-Fräsen. (Mehr ist es wirklich nicht!)
Der Clou ist, dass die Information, wie das Skalieren zu erfolgen hat, aus einer pcdreh® Zeichnung kommt, quasi die Seitenansicht. Da das Werkzeug auf dem Weg in die Z-Tiefe, bedingt durch seinen Eintauchpunkt, einer Spur folgt, nennt man diese Ansicht auch Pfad. Um ein 3D-Objekt mit pcdreh® zu fräsen, benötigt man zwei Objekte. Das Erste stellt die Kontur dar und das Zweite den Pfad. Dabei lässt sich das pcdreh® -Raster wieder 1:1 verwenden. Ist der Pfad 12 mm hoch (die Y-Richtung) so ist das Objekt hinterher auch 12mm hoch oder tief. Ob das Objekt erhaben (positiv) oder vertieft (negativ) gefräst wird, wird über den Pfad beeinflusst. Wird der erste Knoten im Pfad nach links gezeichnet, positive pcdreh® Millimeter, wird das Objekt größer skaliert und gefräst. Analog umgekehrt.
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